Sabiana ist bei den Olympischen Spielen in Südkorea dabei

Tae ha mingu! ist koreanisch und heißt so viel wie „Neue Horizonte!“. Mit diesem Slogan begrüßten die Südkoreaner das Ergebnis der Abstimmung, die in Durban im ersten Durchgang den Sieg Pyeongchangs über die anderen Kandidatenstädte (München, Deutschland, und Annecy, Frankreich) für den Zuschlag zur Veranstaltung der olympischen Winterspiele 2018 besiegelte. Ihren Mitbewerbern gegenüber hatte die südkoreanische Stadt, die 180 km von der Hauptstadt Seoul entfernt auf 700 m Höhe liegt, den Vorteil, dass zahlreiche Sportanlagen bereits fertig sind, um von den internationalen Athleten und dem Publikum genutzt zu werden. An 13 Orten werden die Wettbewerbe im Rahmen der olympischen Winterspiele veranstaltet. Die Entfernung zwischen den Orten beträgt 37 km, verbunden sind sie durch eine bereits bestehende Autobahn. In Alpensia finden die Biathlon- und Sprungwettkämpfe statt, in Jungbon die Freestyle-Veranstaltungen, in Bokwang und Phoenix Park die Snowboard-Events. In Gangneung im Osten Pyeongchangs gehen die Eisläufer, Curling- und Hockeyspieler an den Start.Dank der bei den olympischen Winterspielen 2006 in Turin gesammelten Erfahrungen, der Qualität und des geschmackvollen Designs, die Produkte „made in Italy“ seit jeher weltweit auszeichnen, trugen zahlreiche italienische Unternehmen dazu bei, die Sportanlagen in Südkorea mit Hightech-Lösungen auszustatten und sie somit gastfreundlicher zu gestalten. Dazu gehört auch Sabiana, das beauftragt wurde, die kühle Atmosphäre des Eisstadions heimeliger zu machen. Das Unternehmen hatte daher die Aufgabe, eine Lösung zu finden, um die Anlage zu heizen, ohne die Qualität der Eisfläche zu beeinträchtigen, und den Athleten zu ermöglichen, ohne Schwierigkeiten zu trainieren und gegeneinander anzutreten. Wie kann man also den Zuschauern den Aufenthalt angenehmer machen und den Raum auf eine komfortable Temperatur bringen? Nach einer Reihe von Überlegungen und Bewertungen stellte diese Aufgabe für Sabiana kein Problem dar. Die vorgeschlagene Lösung? Deckenstrahlplatten, die dank der Wassertechnik einen niedrigen Energieverbrauch und den Schutz der Umwelt garantieren und es ermöglichen, den von den Athleten genutzten Bereich bei variablen Temperaturen auf mindestens 5 bis maximal 12 Grad, den Zuschauerbereich dagegen auf maximal 20 Grad aufzuheizen. Installiert wurden 5390 m Deckenstrahlplatten, die dank ihrer Einsatzflexibilität dem Eisstadion auch einen Hauch von Eleganz verleihen: Die Decke der Sportanlage besitzt nämlich eine besondere Kreisform, die der ursprünglichen Bauform des Gebäudes folgt.